Wir identifizieren verborgene Potenziale, die klassische Energie-Audits übersehen.
Automatisierte Identifikation, Quantifizierung und Priorisierung konkreter Energieeinsparmaßnahmen – anhand zweier anonymisierter Kundenbeispiele aus unterschiedlichen Branchen.
Erstellt von
ecoplanet
Beispiele
2 Kundenstandorte
Video Zusammenfassung
ecoplanet Gründer Maximilian Dekorsy erklärt, wie wir verborgene Potenziale identifizieren, die klassische Energie-Audits übersehen.
Analyse Ergebnisse
Detaillierte Analyse der identifizierten Anomalien mit kontextuellen Erkenntnissen, KI-Klassifikation und abgeleiteten Maßnahmen.
Lebensmittelproduktion – 12 GWh
Messung: Hauptlastgang

Interne Analysegrafik – die Kundenvisualisierung im ecoplanet Cockpit unterscheidet sich in Darstellung und Interaktivität.
Systematisch erhöhter Energieverbrauch an Montagen und Dienstagen gegenüber Mittwoch/Donnerstag im Winter-Wochentags-Profil. Das tagesintegrierte Delta beträgt +1,5 MWh/Tag (12:00–17:00 Uhr Fenster).
Im Tagesprofil sind zwei überlagerte Effekte erkennbar:
- Anlaufphase 01–04h: Mo./Di.-Medianlast liegt um 130–160 kW oberhalb der Mi./Do.-Kurve, erkennbar am frühen Auseinanderlaufen ab ca. 01:30h.
- Nachmittags-Plateau 12–15h: Mo./Di.-Kurve verläuft um 250–350 kW höher, Maximum bei ca. 13h (orange hervorgehoben).
Das IQR-Band von Mo./Di. ist deutlich breiter – ein Hinweis auf inkonsistentes Anlaufverhalten. Die Trendgrafik zeigt, dass dieses Delta über den gesamten Betrachtungszeitraum (Feb 2025–Feb 2026) kontinuierlich wächst.
Prozessbedingte Effizienzverschiebung mit doppeltem Wirkmechanismus:
- Thermische Trägheit der NH₃-Kälteanlage: Nach dem Wochenendbetrieb bei angehobenem Saugdruck-Setpoint muss die Anlage die gesamte Kühlinfrastruktur auf Betriebstemperatur zurückführen. Dies erhöht das Druckverhältnis, senkt den COP und verlängert die Hochlastphase bis in den Nachmittag.
- Progressiver Effizienzverfall: Das wachsende Delta deutet auf Saugventilverschleiß, Verflüssiger-Fouling oder gestiegenen Rohrstau hin.
Breites IQR-Band = Fingerabdruck einer instabilen Wiederanlaufcharakteristik; fehlende Standardisierung des Anfahrprotokolls.
Anpassung der NH₃-Kälteanlage auf gleitende Saugdruckregelung: Anhebung der Verdampfungstemperatur von −5°C auf −2°C im Zeitfenster 15:00–21:00h (Wochentage). Aktivierung der Sonntagabend-Vortemperierung (22:00h, 1–2 Verdichterstufen).
Ziel: Reduzierung der Mo/Di-Mehrlast und des strukturellen Winter-Abend-Overloads (705 kW Median → Baseline 405 kW). Diagnostische Folgemaßnahmen zur Ursachenklärung empfohlen.
~18.000–22.000 €/Jahr bei vollständiger Umsetzung:
- ~13.200 € Gleitende Saugdruckregelung
- ~1.200 € Sonntag-Vortemperierung
- ~1.800 € Koordiniertes Abtau-Timing
- ~2.000–5.000 € Trend-Stopp (vermiedener Effizienzverfall)
So sieht es für Sie aus
Von der automatischen Erkennung bis zur entscheidungsreifen Maßnahme – drei Schritte in unserem Cockpit.
Insight Inbox
Automatisch generierte Energie-Insights werden priorisiert in Ihrer persönlichen Inbox dargestellt.

Ideenspeicher
Validierte Insights werden zu konkreten Maßnahmenvorschlägen weiterentwickelt. Im Ideenspeicher sehen Sie Einsparschätzungen, Investitionskosten und Amortisationszeiten auf einen Blick.

Empfohlene Maßnahme
Jede Maßnahme wird mit KI-Begründung, relevanten Datenpunkten und einem interaktiven Fragebogen zur Präzisierung bereitgestellt – bereit für Ihre Entscheidung.

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Kontaktieren Sie Ihren Ansprechpartner bei N-ERGIE – gemeinsam mit ecoplanet identifizieren wir verborgene Einsparpotenziale in Ihrem Unternehmen.